Digitales Konzert mit dem Trio Rafale

Konzert vom 18. Mai 2020

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Anzeigen”, um den Cookie-Richtlinien von Youtube zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Youtube Datenschutzerklärung. Du kannst der Nutzung dieser Cookies jederzeit über deine eigenen Cookie-Einstellungen widersprechen.

Anzeigen

Tango meets Wiener Klassik

Trio Rafale

Maki Wiederkehr, Klavier – Daniel Meller, Violine – Flurin Cuonz, Violoncello


Das renommierte Trio Rafale war am 18. Mai bei uns zu Gast und hat ein kontrastreiche Programm gespielt: Tango meets Wiener Klassik! 

Hören Sie aus den vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla den letzten Satz, den Frühling, der passenderweise als Tango daherkommt. Weiter kommen bei uns auch Fans der Kammermusik auf ihre Kosten! Wir bieten Ihnen eines der berühmtesten Klaviertrios der Musikliteratur, nämlich das als «Geistertrio» bekannte Klaviertrio in D-Dur von Ludwig van Beethoven, in voller Länge. Ein Stück, welches aufgrund der Besetzung Wiens 1808 erst im Folgejahr veröffentlicht werden konnte und welches bald zu einem der populärsten Werke der Kammermusik avancierte.

Programm

Astor Piazzolla (1921–1992)
Aus «Las Cuatro Estaciones Porteñas» (Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires) für Klaviertrio, «Primavera Porteña» (Frühling, Fuga, Allegro).
 
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviertrio in D-Dur, op. 70,1 («Geistertrio»)

Das Ensemble «Trio Rafale»

Trio Rafale
Trio Rafale
Ensemble Trio Rafale

Über das Ensemble Trio Rafale

Created with Sketch.

Maki Wiederkehr, Klavier - Daniel Meller, Violine - Flurin Cuonz, Violoncello


"Wenn junge Musiker zu einem Kammermusik-Ensemble zusammenfinden, ist das immer einen Konzertbesuch wert. Um aber das junge Trio Rafale hören zu können, sollte kein Weg zu weit sein." 

So schrieb die Oberbadische Zeitung 2016 über das aufstrebende Schweizer Klaviertrio Rafale mit dem französischen Namen für Windböe – wobei Wind neben dem stürmischen Windstoß auch ein warmer Luftstrom oder eine kühle Brise sein kann und damit Metapher für jede Art von musikalisch belebter Bewegung ist. 

Eine Anfrage für das Klaviertrio von Maurice Ravel führte die drei jungen Studenten der Zürcher Hochschule der Künste im Frühjahr 2008 zusammen. Ab September 2009 wurde das Trio Rafale von Eckart Heiligers betreut. 2014 bis 2015 nahm das Trio Unterricht bei Rainer Schmidt in Basel. Weitere wertvolle musikalische Impulse erhielt das Trio u.a. bei Eberhard Feltz und Bernard Greenhouse. 

Seit seiner Gründung spielte das Trio zahlreiche Konzerte in allen größeren Städten der Schweiz und war 2012 u.a. bei der Lenzburgiade und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker zu Gast. Im Sommer 2013 gab es sein erfolgreiches Debüt in Paris und folgte einer erneuten Einladung nach Hitzacker. Im Herbst 2013 war das Trio Rafale mit dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Kai Bumann mit Beethovens Tripel-Konzert auf Tournee. In den vergangenen Saisons folgten Konzerte u.a. in Frankfurt/Main, Hamburg, München und Ulm, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Davos Festival – young artists in concert. 

Weitere Höhepunkte waren das Debüt in der Wigmore Hall London (Oktober 2014) im Rahmen der Verleihung des Swiss Ambassador Awards, gefolgt von Konzerten in Cardiff, Edinburgh und Belfast, sowie Konzerte beim Festival Prager Frühling und den Niedersächsischen Musiktagen Hannover. In der Saison 2015/16 folgten Debüts in der Alten Oper Frankfurt, in der Berliner Philharmonie sowie bei den December Nights of Sviatoslav Richter in Moskau. Im November 2015 machte das Trio Rafale eine ausgedehnte Japan-Tournee. Im Anschluss führte sie ein Konzert nach Südkorea (Tongyeong Concert Hall). 2016 spielte das Trio im Rahmen des Lucerne Festivals Werke von Beethoven, Boulanger und Schönberg. Im selben Jahr wurde das Ensemble in das Mentoring Programm des Beethoven-Hauses Bonn aufgenommen und im Mai 2017 fand in diesem Rahmen ein Debütkonzert statt. Weitere Höhepunkte der Saison 2016/17 waren ein Auftritt im Berliner Konzerthaus sowie die Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Graubünden.

Mit 1. Preisen sowohl bei der Osaka International Chamber Music Competition (Mai 2014) als auch der Melbourne International Chamber Music Competition (2011) konnte das Trio Rafale an zweien der weltweit renommiertesten Wettbewerben für Kammermusik überzeugen. Des Weiteren zu erwähnen sind der 1. Preis beim „Concours national pour Trio instrumental Prix Geraldine Whittaker“ der Jeunesses Musicales de Suisse (2010) sowie der Gewinn des Kammermusikwettbewerbs des Migros Kulturprozents 2013, bei dem das Ensemble zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. 2014 wurde dem Trio von der Musikkommission der Stadt Zürich ein Werkjahrespreis für Interpretation zugesprochen. Im März 2018 tourte das Trio Rafale durch Hawaii. Im selben Jahr konnte das Trio sein 10-Jahres-Jubiläum mit einem Konzert feiern, welches mit dem 27. Mai auf den Tag genau 10 Jahre nach dem ersten Konzert des Trios stattfand.

Ihre Debüt-CD mit Werken von Schumann und Ravel ist 2012 unter dem Label monton erschienen. Eine zweite mit Werken von Vasks und Brahms folgte 2013 bei Acousence. Im Februar 2017 erschien ihre dritte CD mit Frühwerken von Debussy, Rachmaninow, Schostakowitsch und Henze bei Coviello Classics, mit dabei auch ein Werk des Schweizer Komponisten Jannik Giger welches eigens für das Trio geschrieben wurde. Diese CD wurde im Mai 2017 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die neueste Veröffentlichung des Trio Rafale ist eine Doppel-CD mit Schuberts sämtlichen Werken für Klaviertrio, welche im Juni 2018 ebenfalls bei Coviello Classics erschien.

Maki Wiederkehr, Klavier

Created with Sketch.

Geboren 1986 in Solothurn, erhielt Maki Wiederkehr ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren, ein Jahr später schliesslich auch Geigenunterricht. 2003 trat sie in die Solistenklasse für Klavier bei Prof. Homero Francesch ein. Nach der Matura 2004 begann sie zusätzlich ein Violinstudium, konzentrierte sich aber seit Sommer 2005 auf das Klavierstudium in der Klasse von Prof. Francesch. Maki Wiederkehr hat im Januar 2009 das Lehrdiplom mit Auszeichnung und dem Werner und Berti Alter Preis für Pädagogik abgeschlossen und im April 2009 das Konzertdiplom ebenfalls mit Auszeichnung erlangt. Im September 2011 hat sie das Solistendiplom mit Ravels Konzert für die linke Hand abgeschlossen und ihre Studien mit dem Certificate of advanced studies CAS in der Klasse von Prof. Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK im Sommer 2012 beendet. Von 2010-2014 unterrichtete sie eine Klavierklasse an der Musik-Akademie Basel und ist nun seit 2014 an der Musikschule Konservatorium Zürich tätig.
Maki Wiederkehr wurde mit 1. Preisen an Wettbewerben in der Schweiz und Italien ausgezeichnet, zuletzt 2012 beim Rahn Musikpreis Wettbewerb, welcher ihr ein Konzert im grossen Saal der Tonhalle ermöglichte. Zudem erhielt sie 2010 den Werkjahrespreis für Klavier der Curt und Marianne Dienemann-Stiftung Luzern, 2009 den Werkjahrespreis des Kantons Solothurn und den Kiwanis Kammermusikpreis. Studienpreise erhielt sie 2009 und 2010 vom Migros Kulturprozent in Zusammenarbeit mit der Ernst Göhner Stiftung, 2007 und 2008 von der Kiefer Hablitzel Stiftung und 2006 von der Friedl-Wald Stiftung.

Daniel Meller, Violine

Created with Sketch.

Daniel Meller wurde 1986 in La Chaux-de-Fonds geboren. Seinen ersten Violin-Unterricht erhielt er im Alter von neun Jahren bei Lucyna Mroczkowska und später bei Carole Haering am Conservatoire de Neuchâtel. 2003, während der Vorbereitung zur Eidgenössischen Maturität am Gymnasium Denis-de-Rougemont in Neuchatel, wurde er als Jungstudent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in die Klasse von Nora Chastain aufgenommen. Im Juni 2010 schloss er das Konzertdiplom mit Auszeichnung ab und erlangte im November 2012 das Solistendiplom. 2011/12 erhielt er zudem als Erasmus-Student bei David Takeno in London zusätzliche künstlerische Impulse.
Daniel Meller besuchte Meisterkurse bei Ana Chumachenco, Benjamin Schmid, Isabelle van Keulen, Viktor Pikaizen, Bernhard Greehouse, David Halen und Sylvia Rosenberg.
Er erspielte sich mehrere Preise am Schweizer Jugendmusik-Wettbewerb, wurde 2002 mit dem 3. Preis am holländischen Charles-Hennen-Concours ausgezeichnet und erhielt 2003 ein Stipendium der "Maurice Rubeli"-Stiftung in Neuchâtel.
2006 gewann er den 1. Preis beim „Duttweiler-Hug“ Wettbewerb für Violine an der ZHdK und bekam 2007 das Aspen-Stipendium von David Zinman. Im Weiteren wurde er 2008 mit dem Kiwanis Förderpreis für Kammermusik und dem Friedl Wald Studienpreis ausgezeichnet.
Daniel Meller trat bei mehreren Festivals auf, u.a Musikwoche Braunwald, Herbst in der Helferei, Ceresio Estate und Les Schubertiades d'Espace 2. 2008 wurde er zum Davos Festival eingeladen, wo er mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Jean Deroyer mit Helena Tulve's Violinkonzert auftrat. 2008/2009 war Daniel Meller 2. Konzermeister ad interim des Sinfonie Orchesters St.Gallen.

Flurin Cuonz, Violoncello

Created with Sketch.

Flurin Cuonz wurde 1986 in Winterthur geboren und erhielt seinen ersten Violoncello-Unterricht mit 8 Jahren bei Alfred Felder. 2001 wechselte er zu Rebecca Firth (Musikschule Konservatorium Zürich). Nach der Matura (2006) studierte er bei Thomas Grossenbacher in Zürich (Lehrdiplom 2009 mit Auszeichnung) und bei Clemens Hagen in Salzburg (Performance Master 2012 mit Auszeichnung).
Bereits während des Studiums konnte sich Flurin Cuonz diverse Wettbewerbspreise erspielen, u.a. den 1. Preis am Cellowettbewerb "Enrico Mainardi" an der Universität Mozarteum Salzburg (2010) und den 1. Preis des Kiwanis-Wettbewerbes für Violoncello an der Zürcher Hochschule der Künste (2008). Von den Studienpreis-Wettbewerben wären zu erwähnen: Musikpreis der Kiefer Hablitzel Stiftung (2012), Studienpreise beim Instrumentalmusik-Wettbewerb des Migros-Kulturprozentes (2009 und 2010) und Aufnahme in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozentes. Nach erfolgreichem Praktikum 2008/09 wurde er als Zuzüger/Aushilfe am Tonhalle Orchester Zürich akkreditiert.
Nebst weiteren Kammermusikprojekten und Soloauftritten hatte Cuonz in der Saison 2014/15 während 5 Monaten eine ad-interim­-Stelle als Solocellist des Musikkollegiums Winterthur inne. Des Weiteren konnte er bereits mehrere Male als Solocellist u.a. bei den Bamberger Symphonikern, dem Sinfonieorchester Wuppertal und dem Mahler Chamber Orchestra aushelfen.
Weitere wertvolle Anregungen erhielt Flurin Cuonz von Eckart Heiligers, Rainer Schmidt, Christian Proske, Alexander Neustroev, Christophe Coin und Bernhard Greenhouse.
Flurin Cuonz spielt ein Violoncello von Peter Westermann aus dem Jahre 2003.

Anstelle eines Ticketkaufs...

Wenn Ihnen unsere Konzerte gefallen, dann sind wir froh um Ihre Unterstützung. So können wir das Projekt weiterverfolgen und Ihnen regelmässig Klassische Musik nach Hause senden. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Konzerte allen zugänglich zu machen. Die Corona-Krise führt dazu, dass viele Menschen auf Einkommen und Einkünfte verzichten müssen. Darum verzichten wir darauf, Tickets für die Übertragungen zu verkaufen. Wenn Sie uns unterstützen können, tun Sie dies ganz einfach und sicher mittels Twint, Kreditkarte oder Überweisung. Ein kleiner Betrag anstatt eines Konzert-Tickets hilft uns sehr. Vielen Dank!